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Screen-Peas |
Nr.16 |
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Größe ist relativ (Small is beautiful) Die Hauptursache für unsere Umweltprobleme liegt bekanntlich in dem unmäßigen Wachstum der Erdbevölkerung. Verstärkt wird der Effekt noch dadurch, daß die Menschen immer größer werden und dadurch natürlich noch mehr Platz und Ressourcen verbrauchen. Screen-Peas möchte in dieser Situation einen Denkanstoß geben, wie die Lage verbessert werden könnte: Hier ist doch eigentlich ein Gebiet, auf dem die Gentechnik zu einem segensreichen Einsatz kommen könnte, indem die menschlichen Gene, die Körperwachstum und Körpergröße steuern, ein klein wenig verändert würden, so daß die Menschen in Zukunft etwas kleiner statt immer größer heranwachsen würden. Die Vorteile liegen auf der Hand: Der Platzbedarf und der Ressourcenverbrauch der Menschheit würden langfristig zurückgehen und die meisten Umweltprobleme würden sich von selbst erledigen.
Der Veränderungsprozeß müßte
natürlich langfristig angelegt werden, so daß die
Veränderung der Körpergrößen nur in
kleinen Schritten stattfindet. Unterschiede in der
durchschnittlichen Körpergröße von 10 cm
von einer Generation zur nächsten würden doch
nichts ausmachen - aber summiert über 8 bis 9
Generationen wären die Menschen nur noch halb so
groß! Wieviel Platz hätten wir wieder auf den
Straßen und in den Häusern, die Autos könnten auch kleiner gebaut
werden und brauchten viel weniger Parkplatz. Und es wäre auch in Ordnung, wenn
die Renten in Zukunft etwas kleiner ausfallen, wie es sich ja zumindest im deutschen
Rentensystem schon lange abzeichnet.
Auf dieser Basis hätten Nachhaltige Entwicklung und Agenda 21 eine wirkliche
Chance - ohne Nachteile für das einzelne menschliche Individuum. In diesem Sinne
fordert Screen-Peas: An die Arbeit, Biologen - denn bedenkt, mit einer Dose Bier (mit
einer neuen kleinen Zapfanlage) könnte eine Geburtstagsgesellschaft einen ganzen
Abend auskommen.
Erstellt: 04.08.97 Lübbert Kok |
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